Die zweite aktualisierte Auflage ist ab sofort über den Verlag lieferbar.
Inhalt des Ratgebers
Immer mehr Menschen können aus den
unterschiedlichsten Gründen eine Fremdsprache so hervorragend sprechen, dass
sie bereits zu einer Zweitsprache geworden ist. Sie können sich auch gut
vorstellen, ihr Kind eines Tages in dieser Sprache zu erziehen.
Doch
wie lässt
sich dieses Vorhaben erfolgreich durchführen? Was ist das Phänomen
"Intentional Bilingualism", das früher auch unter dem Begriff
"künstliche Zweisprachigkeit" bekannt war? Welche Voraussetzungen
benötigt
man dafür? Und was passiert, wenn man Fehler macht?
Dies sind nur einige der Fragen, auf
die dieses neue Handbuch eine Antwort gibt. Eltern, die sich für die Erziehung
in einer Fremd- oder Zweitsprache entscheiden, bekommen einen Ratgeber mit an
die Hand, der sie während der ersten Lebensjahre des Kindes begleitet.
Der
theoretische Teil liefert in leicht verständlicher Form einen Überblick zum aktuellen Forschungsstand und zeigt erfolgreiche Beipiele von Kindern, die in einer Fremdsprache erzogen wurden. Der praktische Part hingegen bietet
eine Reihe von Tipps für den
fremdsprachlichen Alltag und interessante Informationen, wie man als Eltern sein
Kind erfolgreich in einer anderen Sprache erziehen kann.
Es beantwortet sämtliche Fragen zu
dieser Art von Erziehung.
Zielgruppe
Der Ratgeber richtet sich in erster Linie
an Eltern, die ihr Kind in einer anderen Sprache als der Muttersprache bereits
erziehen oder erziehen möchten. Diese Eltern können in der Regel auf eine fundierte sprachlich-kulturelle Ausbildung zurückgreifen und verfügen über sehr gute bis hervorragende Kenntnisse in einer
Fremdsprache bzw. sprechen eine schwächer ausgeprägte Zweitsprache. Sie sind Übersetzer, Dolmetscher, Sprachlehrer, -dozenten und -studenten oder haben anderweitig viel mit einer weiteren Sprache zu tun.
Andere Eltern haben beruflich oder privat bedingt eine längere Zeit im Ausland gelebt,
kehren wieder heim und wünschen sich,
dass ihre Kinder die Sprache weiterhin sprechen. Sie wechseln innerhalb der
Familie von Deutsch zu einer anderen Sprache wie Englisch, Spanisch oder Französisch.
Es können aber
auch Eltern mit Migrationshintergrund betroffen sein, die zwar bilingual
erzogen wurden, diese Sprache jedoch nicht wie ein „normaler“ Muttersprachler
beherrschen und Defizite haben. Diese Eltern sind oft sehr unsicher,
ihr Kind in der für sie „schwachen“ Sprache zu erziehen. In der Regel trifft dies
Eltern der zweiten und dritten Generation von europäischen Migranten.
Doch
das
Handbuch möchte auch Eltern im europäischen und internationalen Ausland
ansprechen, z.B. dort, wo Deutsch eine anerkannte Minderheitssprache
ist oder dort, wo Deutsch als Fremdsprache (DaF) gelehrt wird.
Da
immer mehr Kinder sehr früh in Kontakt
mit einer zweiten Sprache kommen, sei es im Kindergarten oder in der
Schule, nehmen Fremdsprachen zukünftig einen immer größeren Stellenwert
in
der Gesellschaft ein. Kinder und Jugendliche werden
eines Tages in mindestens zwei Fremdsprachen hervorragende Kenntnisse
haben. Sie werden sich leichter als ihre Eltern dafür entscheiden
können, ihre Kinder bilingual zu erziehen.
Kaufen
Der Ratgeber ist über den Internethändler amazon bestellbar oder direkt beim Verlag auf dem Ruffel erhältlich. Bei weiteren
Fragen zum Buch oder zum Thema können Sie die Autorin gern per eMail kontaktieren.